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Die Geschichte des Klosters Hornbach |
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Das Kloster war somit Eigenkloster der Widonen-Dynastie. Der Wandel der
immunen Dynastenkloster der frühen Karolingerzeit zu königlichen
Immunitäts- und Schutzklöstern unter Ludwig dem Frommen hat sich in
Hornbach nicht vollzogen, das Kloster blieb Eigenkloster. Einflüsse der
Salier als Nachfolger der Widonen ziehen sich bis zu Heinrich IV. Anfang des
12. Jahrhunderts wird das Kloster bischöflich-speyerisches Eigenkloster.
Durch eine Klosterreform erhält das Kloster dann 1179 eine Vogtei, die den
Grafen und späteren Herzögen von Zweibrücken gehörte.
Im Jahre 1558 wurde das Kloster Hornbach durch die Reformation in
Pfalz-Zweibrücken aufgehoben.|
Das Fabianstift |
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Wie andere bedeutende Benediktinerklöster auch, errichtete das Kloster
Hornbach (vermutlich Mitte bis Ende des 10. Jahrhunderts) am Ort der Abtei
ein Stift, das dem heiligen Fabian gewidmet war. Hier sollen die 865 in
Hornbach bezeugten Reliquien Fabians ruhen, der als Papst und Märtyrer
des 3. Jahrhunderts gilt.
Das Stift unterstand völlig dem Kloster. So entschied allein der Abt
über die geistlichen wie über die weltlichen Angelegenheiten des
Stiftes. Das Vermögen wird in das Pfründen- und
Präsenzvermögen unterteilt. Zum Pfründenvermögen zählen
alle Besitzungen und Rechte in den Bistümern Speyer, Worms und Mainz.
Dies sind vor allem Besitzungen im Umkreis um Hornbach, aber auch ein Stiftshaus
an der Frauenpforte in Landau. Das Präsenzvermögen umfaßte
neben zwei Pfarreien weitere Besitzungen in den umliegenden Ortschaften.
Wegen der ständigen Überwachung durch das Kloster kam es nie zur
Eigenständigkeit des Stifts. So war mit der Schließung des Klosters
auch das Schicksal des Stiftes besiegelt. 1559 wurden in den Gebäuden
des im Jahr zuvor geschlossenen Klosters eine fürstliche Landesschule
(das Herzog-Wolfgang-Gymnasium) und in der Stiftskirche die Wohnung des
Rektors eingerichtet.
Nach einer umfangreichen Restaurierung wird das Fabianstift heute als Kapelle
von beiden Kirchengemeinden für Trauungen, Taufen, ökumenische Veranstaltungen
wie Jugendgottesdienste, Kreuzwege, Wege-Treffen verwendet.
Ferner finden dort regelmäßig Konzerte statt.
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Hieronymus Bock Im Mittelalter lebte hier der berühmte Kräuterarzt Hieronymus Bock, auch als Tragus bekannt. Er war in Hornbach Pfarrer - ein Gedenkstein im Klosterbezirk erinnert uns heute noch an einen der berühmtesten Männer unserer Stadt |
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Copyright © 1999 Birgit Schery Alle Rechte vorbehalten.
Stand: 28. November 2004