Kanzeltausch am 4. März 2007 |
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Kanzeltausch mit Diakon Dillenschneider und Pfr. Schlosser
Fastenzeit, die Zeit vor Ostern, eine Zeit des Nachdenkens aber auch des ökumenischen Miteinanders.
Seit fast einem Jahrzehnt gibt
es nun den Kanzeltausch zwischen der protestantischen Kirchengemeinde Hornbach
und der katholischen Kirchengemeinde Volmünster in Frankreich. Am 4. März 2007
waren Diakon Dillenschneider und Pfarrer Schlosser zu Gast in Hornbach, am 10.
März 2007 waren Pfarrer Hoffmann und ich in Volmünster. Die schon fast „zur
Tradition“ gewordenen Gottesdienste in der Fastenzeit wurden gemeinsam mit
Pfarrer Henner (+2006) begonnen und immer mehr Menschen nahmen im Laufe der
Jahre an diesen ökumenischen Gottesdiensten teil.
„Eins sein“ im christlichen Sinn, das meint Glied sein am leib Christi; sich zu
dem einen Herrn bekennen, so wie wir es mit der Taufe in unseren Kirchen
bezeugen. Und das heißt für uns: Sich gegenseitig annehmen in aller
Verschiedenheit; den anderen, die anderen als Bereicherung empfinden
und gemeinsam entdecken, was Christsein heute bedeutet; ehrlich
miteinander umgehen und das Gemeinsame suchen! Aufbrechen: Gemeinsam
unterwegs sein: gemeinsam und christlichen Glauben in der Welt leben.
Und dieser Weg beginnt in unseren Herzen und mit unserem Denken.
Mit der Liebe, mit der Gott uns liebt, sind wir fähig aufeinander zu zugehen.
Durch Jesus verbunden können wir gemeinsam beten, feiern und dort, wo es
nötig ist, auch vergeben und neu beginnen.
Gott sieht den einzelnen Menschen und diese Menschen, in all ihrer
Unterschiedlichkeit und Vielfalt bilden die christlichen Kirchen. Und sie tun
gut daran, gemeinsam das zu tun, wozu sie da sind: Christlichen Glauben zu
leben, ohne arrogant oder besser als der andere sein zu wollen. Und so wurde
in den beiden Gottesdiensten das Verbindende ausgesprochen und gemeinsam zu dem
einen Gott gebetet.
Das Tauf wasser und das Salböl waren die Symbole, die das verdeutlichten, die
Lieder in deutsch und französisch brachten das jeweils Eigene aus der anderen
Gemeinde mit und das anschließende Kaffeetrinken und Beisammensein trug mit dazu
bei, dass sich ganz unterschiedliche Menschen und Nationalitäten auch persönlich
näher kamen.
Danke Schön + Merci
Allen, die mit dazu beigetragen haben, dass diese Gottesdienste mit den anschließenden Treffen gelingen konnten!
Der Traum des Methodisten John Wesley soll uns Denkanstoß auf unserem Weg miteinander sein:
„Ich stand an der Himmelstür und fragte: Sind hier die Methodisten? Die Antwort war: Nein. Sind hier Presbyterianer? Nein. Sind hier Katholiken? Nein. Was für Leute sind denn hier? Und die Antwort war: NUR CHRISTEN:“
Roswitha Kaufholz-Kerz, Diakonin
Hier einige Bilder vom
Gottesdienst:
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